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Berlin im und auf dem Fächer!

Werbung u. Erinnerung zugleich.


(Gesetzlich geschützt im In- und Auslande - Verlag von Robert Berg & Co., Berlin C.)

Der oben abgebildete Ausschnitt stammt aus einer Postkarte um 1900 und zeigt die Sehenswürdigkeiten Berlins. Dazu gehörten das Zeughaus, das Brandenburger Thor, der Victoria-Park, die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, das Königin Luise Denkmal, die Kaiser Friedrich Gedächtniskirche, das Reichtags-Gebäude, das Königl. Museum und Schloss.

Die Postkarte war eine sogenannte "Grußkarte", und wurde oft aus dem von Touristen gut besuchten Berlin als Erinnerung in die Heimat, zur Familie, oder zur liebsten geschickt.

Fächer auf Bildern:

Fächer hatten wohlmöglich im besseren Hause eine so große Bedeutung, dass diese immer wieder einen Platz auf privaten Kabinettfotos fanden. Die hier abgebildeten, und auf harter Pappe aufgeklebten Fotos, stammen aus der Zeit um 1900.

   

(v.l.n.r. Foto-Atelier: Gebrüder Beyer - Berlin N., Schönhauser Allee Nr. 6 / Franke & Kärcher, Frankfurt a./M., Kaiserstr. 34 / Ernst Höfer, Berlin C., Gontard-Str. 4 / L. Weise, Berlin, Neue Königstr. 51) 

Alte Fächer mit Werbung: 

Die folgenden Fächer stammen aus dem ausgehenden 19. Jhdt. bis hin in die 1950er Jahre. Fächer wurden für Veranstaltungen (z.B.: Fest, Ballspende etc.) angefertigt, von den Hotels oder Etablissements als Andenken / Erinnerung verkauft.

Berliner-Fächer mit Werbung:

Das Concert-Café "Hohenzollern", Tegel

Inhaber: Peter Engel, Schloßstr. 1


Ältestes u. größtes Kaffee am Platze. Saal für Hochzeiten und Gesellschaften. Küche und Kellner 1. Ranges. Täglich Konzert, erstklassige Kapellen. Tanz. Blick auf den Salon Bleu. Ansichtskarte (AK) gelaufen 1927.

 

Das Hotel Adlon, Berlin

Unter den Linden 77, Mitte

 

Das "Central Hotel", Berlin

Am Bahnhof Friedrichstraße, Mitte

 

Zum Andenken an die Fahnenweihe "Vereinigter Berliner Milchhändler" 02.02.1925 im "Clou"

Mauerstr. 82, Mitte

 

Berliner Modeball 1956

 

 

Motive im Detail: 

Beliebte Motive (bemalt, gedruckt oder gestickt) auf Fächern sind die immer wiederkehrenden Scherenschnitte, Dekore mit Blumen oder Asiatischen Szenerien und Abbildungen. Weitere Dekore entstehen durch das Stanzen von Löchern und Stäbchen, sowie mit gold oder schwarz ausgefüllte Gravuren.   

  

  

Vergrößerungen / Ausschnitte der oben abgebildeten Fächer.

Fächer ohne Werbung:

 

  

  

Die hier abgebildeten Fächer sind aus den verschiedensten Materialien (Holz,Papier, Celluloid) gefertigt und stammen aus der Zeit zwischen 1890 und 1930.

 

» erinnern - entdecken - erleben «

Christian von "Mein Sammlerportal" wünscht weiterhin viel Spaß

beim Stöbern auf www.sampor.de

 

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